Allgemeines zum mentalen Training:

Was ist eigentlich „mentales Training“ und wie können wir es nutzen?

Das mentale Training hilft uns, durch Autosuggestion (Selbsteinredung, von lat. suggerere = eingeben), unsere körperlichen und geistigen Kräfte aufeinander abzustimmen; bzw. sie in gezielter und kontrollierter Weise freizusetzen. Besonders im Sportbereich ist dies wichtig. Wer kennt nicht die Situation, in der man, trotz harten Trainings und Vorbereitung, nicht die erwartete Leistung bringt? Dies muss absolut nicht heißen, dass man als Sportler nicht an sich gut ist, sondern liegt erfahrungsgemäß an der fehlenden Koordination zwischen Körper und Geist. Eben diese Koordination kann durch mentales Training erreicht werden. Man muss in diesem Zusammenhang die unabweisbare Beziehung zwischen Körper und Geist berücksichtigen. Ein sehr eindrucksvolles Beispiel ist der Mensch unter negativem Stress. Diese Stressform ruft ein Ungleichgewicht zwischen Körper und Geist hervor, was sich in Krankheiten widerspiegelt, da, wie gesagt, Körper und Geist nicht in Harmonie stehen. Das Prinzip der Harmonie zwischen Körper und Geist ist auch zur Steigerung unserer körperlichen Leistungen nutzbar. Folglich sollte man sich nicht nur dem körperlichen Training hingeben, sondern muss auch dem Geist ein Training zukommen lassen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen, was dann mit dem geeigneten „mentalen“ Trainingsprogramm zur richtigen Freisetzung der körperlichen Kräfte führt.